An diesen 9 Symptomen erkennst du, dass deine Online-Schulungen deine Mitarbeiter überfordern

Die Vorteile von Online-Schulungen in Unternehmen sind offensichtlich. Aber könnte es womöglich sein, dass du deine Mitarbeiter mit zu viel Input überforderst? Dieser Artikel beschreibt 9 teils überraschende Symptome, an denen du die kognitive Überlastung deiner Angestellten erkennst.

So erkennst du kognitive Überlastung durch Online-Schulungen

Das menschliche Gehirn kann nur eine bestimmte Menge an Informationen erfassen, bevor sich unerwünschte Nebenwirkungen einstellen. Sie halten uns im Beruf davon ab, aufgenommenes Wissen zu verarbeiten und unsere Fähigkeiten zu erweitern. Kurzum: Kognitive Überforderung ist Gift für die Stimmung im Team und die Rentabilität deiner Weiterbildungsprogramme. Aber woran erkennst du, dass du eine Grenze erreicht hast und den Content deiner Online-Schulungen verdaulicher portionieren musst? Hier kommen 9 glasklare Signale dafür, dass deine Mitarbeiter kurz vor einem Kabelbrand stehen.

1. Deine Mitarbeiter vergessen bereits Gelerntes

Unser Gehirn hat nur begrenzten Speicherplatz für neue Informationen. Und auch unser Gedächtnis muss konstant aufgefrischt werden, damit die Erinnerungen intakt bleiben. Kognitive Überlastung kann dazu führen, dass Menschen sogar grundlegende Konzepte oder kürzlich erworbenes Wissen vergessen. Deine Mitarbeiter erinnern sich plötzlich nur noch schwer an alle Schritte bestimmter Arbeitsprozesse oder einfache Abläufe? Dann wird es Zeit, dass du sie entlastest und neues Wissen verdaulicher aufbereitest.

2. Deine Mitarbeiter wenden neues Wissen nicht in realen Kontexten an

Prozesse im Kopf vor Überlastung bei Online-Schulungen

In der Hoffnung, dass irgendwas hängen bleibt, bombardierst du deine Mitarbeiter mit neuen Informationen. Und stellst am Ende fest, dass sie all die tollen Ideen nicht am Arbeitsplatz anwenden können. Sie haben vielleicht die Theorie verstanden. Die damit verbundenen Konzepte bekommen sie dennoch nicht im Arbeitsalltag umgesetzt. Das liegt daran, dass es für eine solche Anwendung Reflexion und Metadenken braucht. Um Wissen praktisch anzuwenden und damit Probleme zu lösen, müssen sie die Materie wirklich durchdrungen haben. Das klappt aber nicht, wenn sie konstant überlastet sind.

 

3. Deine Mitarbeiter leiden unter Stress und Angstzuständen

zusätzlicher Stress durch Online-Schulungen

Anstrengende und stressige Phasen sind heute in vielen Jobs normal. Kognitive Überlastung ist jedoch zusätzlicher Ballast, der am Arbeitsplatz zu Stress und Angstzuständen führen kann. In solchen Fällen ist der Zustand des betroffenen Mitarbeiters dann oft nicht an einem offensichtlichen Grund festzumachen, wie zum Beispiel einem Konflikt mit einem Kollegen. Die kognitive Überlastung führt zu negativen Gefühlen, die die Produktivität und Arbeitsleistung beeinträchtigen. Diese Person fühlt sich dann mental so stark unter Druck gesetzt, dass die Erschöpfung auch ihre Emotionen in Mitleidenschaft zieht.

 

 

4. Deine Mitarbeiter halten sich nicht an Leit- und Richtlinien

Du hast in den letzten Online-Schulungen alle Richtlinien zum Thema Compliance abgedeckt, aber deine Mitarbeiter riskieren durch Regelverstöße trotzdem, dass das Image deines Unternehmens Schaden nimmt? Oder sie riskieren gar ernstzunehmende Sanktionen? Das kann an zwei unterschiedlichen Folgen kognitiver Überlastung liegen. Erstens können sie sich aufgrund der Informationsflut der letzten Zeit vielleicht einfach nicht mehr an die Leitlinien erinnern. Ein weiterer Grund könnte sein, dass sie ohne genügend Zeit für Reflexion kein Gefühl für die Relevanz der Unternehmensrichtlinien entwickeln konnten. Stelle deinen Mitarbeitern daher unbedingt kurze und verständliche Content-Einheiten zur Verfügung, mit denen du ihre Erinnerung auffrischst und die praktische Relevanz der Inhalte unterstreichst. Mache ihnen klar, wie fehlende Compliance ihrer Job-Performance und dem Unternehmen als Ganzes schadet.

5. Es kommt zu Spannungen unter Kollegen

schlechtes Wetter im Arbeitsklima bei Überlastung durch online-Schulungen

Die Arbeitsatmosphäre unter deinen Mitarbeitern war noch nie so angespannt? Die Kollegen diskutieren ständig und Konflikte gehören inzwischen zur Tagesordnung? Dann kann es sein, dass sie kognitiv überlastet sind. Der Frust und der Stress der überfordernden Online-Schulungen kommt hier zum Vorschein und ist mittelfristig eine ernsthafte Gefahr für deinen Umsatz. Dazu kommt, dass sie ohne effektive Schulungsmaßnahmen kein Gefühl für die Bedeutung einer gesunden Team-Dynamik bekommen. Steuere dem entgegen, indem du soziale und kollaborative Online-Trainings anbietest, die den Teamgeist, Respekt und gegenseitiges Verständnis fördern. Dann sind sie bald wieder in der Lage, Probleme gemeinsam zu lösen und komplexe Aufgaben in greifbare, realisierbare Schritte zu zerlegen.

6. Ihr Selbstvertrauen geht spürbar zurück

Wenn Online-Schulungen deine Mitarbeiter überfordern, kann der Frust dazu führen, dass ihr Selbstvertrauen leidet. Besonders im Bezug auf Aufgaben und Verantwortungsbereiche im Unternehmen. Sie fühlen sich nicht mehr in der Lage, die nötigen Informationen und Fähigkeiten zu erlernen, die sie brauchen, um Probleme und Situationen erfolgreich zu lösen. Dadurch ziehen sie sich immer weiter in ihre Komfortzone zurück und verpassen wertvolle Gelegenheiten, sich weiter zu entwickeln. Ein Symptom dafür ist, dass einzelne Mitarbeiter ihren Kollegen bei der Verteilung anspruchsvoller Aufgaben immer häufiger auch dann den Vortritt lassen, wenn zusätzliche Anerkennung oder eine Beförderung winken.

7. Deine Mitarbeiter sind nicht mehr entscheidungsfähig

Effektive Online-Schulungen vermitteln Mitarbeitern die Kompetenzen, die sie brauchen, um ihre Ziele zu erreichen und ihr volles Potenzial zu entfalten. Wenn die kognitive Überlastung aber die Aufnahme dieser Fähigkeiten behindert, sind sie nicht mehr für ihre Aufgaben gewappnet.

Mitarbeiterin kann keine Entscheidungen treffen wegen Überlastung bei online-Schulungen

Das führt dazu, dass sie keine eigenständigen Entscheidungen mehr treffen und Probleme nur noch mit der Hilfe ihrer Kollegen oder Vorgesetzten lösen.

Richtungspfeile wegen Überlastung bei online-Schulungen

 Die Problemlösungsstrategien, die sie sich angeeignet haben, gehen zunehmend durch die Vergessenskurve verloren. Oder sie haben das relevante Wissen von vornherein nicht aus der Informationsflut herauslesen können. So können sie neue Gedanken nicht mehr mit bereits vorhandenen mentalen Schemata verknüpfen. Das beeinträchtigt sowohl ihre Entscheidungsfähigkeit als auch ihr professionelles Grundwissen.

8. Ihre Partizipationswerte sinken

Dies ist das am einfachsten quantifizierbare Symptom kognitiver Überlastung durch Online-Training. Dein Lern-Management-System ermittelt gewaltige Mengen von Daten, mit denen du von Werten zur Mitarbeiterbeurteilung bis zu den Zufriedenheitswerten deiner Angestellten alles nachvollziehen kannst. Nutze diese Statistiken auch, um die Beteiligung deiner Mitarbeiter an den Online-Schulungen zu verfolgen und Bereiche für Verbesserungen auszuloten. Niedrige Partizipationswerte sprechen für ein generell geringes Interesse oder die ersten kognitiven Verschleißerscheinungen. Mitarbeiter sind nicht in der Lage, nur solange aktiv an Online-Schulungen teilzunehmen, wie es ihre Konzentration zulässt, und dann präventiv abzuschalten. Sie lassen sich weiter torpedieren, bis sich ihr Gehirn aus Selbstschutz ablenkt oder völlig ausklinkt.

9. Deine Mitarbeiter können sich nicht konzentrieren

Deine Mitarbeiter sind nicht in der Lage, sich auf ihre aktuelle Aufgabe zu konzentrieren oder ihrer Verantwortung nachzukommen? Sie wirken auch dann zerstreut, wenn ihre Aufmerksamkeit nicht von sichtbaren externen Einflüssen beansprucht wird? Dann gibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine innerliche, mentale Blockade wie eine Überlastung durch zu viel Information, die ihre synaptischen Schaltkreise kurzschließt. Ihr Arbeitsspeicher ist so überladen, dass sie die Daten weder verarbeiten noch auf ihrer Festplatte speichern können.

Unterhaltungen zu Arbeit zu online-Schulungen

Hast du eines oder mehrere dieser Symptome bei deinen Mitarbeitern beobachtet? Manche Folgen kognitiver Überlastung wie hoher Stress und emotionales Chaos sind von außen nur schwer zu erkennen. Andere, wie offensichtliche Verstöße gegen offizielle Unternehmensrichtlinien fallen dagegen direkt ins Auge. Etabliere eine offene und respektvolle Kommunikationskultur und bitte deine Mitarbeiter regelmäßig um ehrliches Feedback. Das hilft dir, solche Entwicklungen früh genug zu erkennen.

Willst du mehr über die mentalen Belastungsgrenzen deiner Mitarbeiter lernen? In dem Artikel Cognitive Limitations Of Adult Learners In eLearning: 6 Factors To Consider erfährst du alles über die kognitiven Grenzen erwachsener Lerner. Nutze dieses Wissen, um den Wissenserhalt deiner Schulungen zu verbessern und kognitiver Überlastung vorzubeugen.

 

Autor Christopher Pappas ist Gründer des Netzwerks eLearning Industry, der größten Online-Community für Menschen, die professionell im Bereich E-Learning tätig sind. Er hat einen MBA und einen MEd (Learning Design) an der Bowling Green State University und ist außerdem E-Learning-Blogger, Edu-Techpreneur, E-Learning-Analyst, Redner und Social-Media-Addict.

 

Schritt für Schritt: Kommuniziere mit unserer Vorlage die Leitsätze deines Unternehmens

Du willst die Leitsätze deines Unternehmens in einem kurzen, knackigen Video vorstellen, weißt aber noch nicht genau wie? Keine Sorge: Wir haben eine Anleitung zusammengestellt, die dich in wenigen, einfachen Schritten zu deinem fertigen Video führt.

Vorab eine der wichtigsten Regeln: Denke immer daran, dass die Würze in der Kürze liegt. Dein Platz für Text ist so begrenzt wie die Aufmerksamkeitsspanne deiner Zuschauer – also sei kurz, klar und präzise. Hier findest du tolle Tipps dazu, wie du ein starkes Skript für dein Corporate Storytelling schreibst.

Nehmen wir z.B. an, du führst eine Buchhandlung namens Magical Books und willst deinem Publikum einen kurzen, aber umfassenden Einblick in die Werte und Leitsätze eures Unternehmens geben.

So kommunizierst du die Leitsätze deines Unternehmens in einem Erklärvideo

Schritt 1: Titel

Mache deinen Zuschauern gleich zu Beginn deines mysimpleshow Erklärvideos im Titel deutlich, worum es im Video gehen wird: „Die Unternehmensleitsätze von Magical Books“.

 

 

 

Schritt 2: Hintergrund

Gib den Leuten im nächsten Schritt ein paar Hintergrundinformationen zu eurem Unternehmen: Wer seid ihr? Wofür steht ihr? Für Magical Books könnte das z.B. so klingen:

„Die Magical Books GmbH ist ein Unternehmen, dem seine Kunden am Herzen liegen. Wir wollen nicht einfach nur Bücher verkaufen, sondern den Menschen ein Erlebnis für alle Sinne bieten. Eine magische Reise an fremde Orte. Die Gelegenheit, das zu genießen, was Bücher besonders macht. Unsere Leitlinien sollten genau diese Werte widerspiegeln.“

In unserem Video-Creator wird dein Text automagisch ein bebildertes Erklärvideo, das dir in wenigen Minuten zur Verfügung steht. 

 

Schritt 3: Wichtigste Leitlinien und Werte

In diesem Schritt beginnst du mit der Vorstellung deiner Leitlinien. Denk daran: Weniger ist mehr! Am besten wählst du nur eine Handvoll Leitlinien aus (etwa fünf), die dir mit Abstand am wichtigsten und repräsentativsten erscheinen. Diese essentiellen Informationen sind der Kern deines selbst erstellten Erklärvideos. Du kannst mit den Grundüberzeugungen bzw. Werten anfangen:

„Mehr als nur ein Geschäft zu sein bedeutet für uns, individuell auf unsere Kunden einzugehen. Wir schaffen eine Atmosphäre, in der man sich Zeit zum Stöbern und Schmökern nehmen möchte, um das perfekte Buch für sich und andere zu finden.“

 

 

Schritt 4: Weitere Leitlinie – Logos

Wenn du die wichtigsten inhaltlichen Werte deines Unternehmens präsentiert hast, kannst du in deinem mysimpleshow Erklärvideo weitere, konkrete Elemente eurer Markenidentität vorstellen – z.B. das Logo:

„Unser Logo ist urheberrechtlich geschützt und unterliegt in der Darstellung strikten Vorgaben. Sowohl Font als auch Farbgebung wurden individuell gestaltet. Den Hintergrund bildet die einfache Illustration eines aufgeschlagenen Buches. Auf der linken Seite ist der Buchstabe M, auf der rechten der Buchstabe B abgebildet. Die Buchstaben können in schwarzer, blauer oder grüner Farbe vor einem weißen Hintergrund stehen. In der rechten Ecke des Buches sind drei unterschiedlich große Sterne zu sehen.“

Schritt 5: Weitere Leitlinie – Unternehmensumfeld

Dank deines Erklärvideos kennen deine Kunden bereits eure Grundsätze und euer Motto. Verfahre nach demselben Prinzip weiter und stelle eine weitere Leitlinie vor, z.B. euer Unternehmensumfeld:

„Wie die meisten erfolgreichen Unternehmen heutzutage setzen auch wir auf das aktive Engagement unserer Mitarbeiter. Wir schätzen sie wert und verstehen ihre Arbeit als eine der zentralen Säulen unserer täglichen Arbeit. Wir sind ein Team, das nur erfolgreich ist, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen.“

An dieser Stelle kannst du auch auf eure Marketingstrategie eingehen:

„Wir wollen mit unseren sorgfältig strukturierten Werbemaßnahmen ein sinnliches Erlebnis schaffen, das den Menschen im Gedächtnis bleibt. Sie als Kunde sollen einen Hauch der Magie spüren, die Sie in unseren Geschäften erwartet.“

Schritt 6: Weitere Leitlinie – Einkaufserlebnis

Je nach Bedarf kannst du jetzt in deinem Erklärvideo noch eine weitere Leitlinie vorstellen oder ein Kapitel in der Vorlage überspringen. Wir geben dir zur Anschaulichkeit noch ein weiteres Beispiel: das Filialkonzept von Magical Books.

„Wir glauben fest daran, dass es nach wie vor etwas Besonderes ist, ein Buch in einem Geschäft zu kaufen. Man kann sich in gemütliche Leseecken zurückziehen. Das Gespräch mit den Mitarbeitern suchen. Man kann die Bücher anfassen, sich bereits vom Cover inspirieren und von den ersten Seiten in eine neue Welt entführen zu lassen. Gleichzeitig gehen wir mit der Zeit: Alle Bücher sind bequem und einfach über einen Online-Store verfügbar.“

Schritt 7: Zusammenfassung

Doppelt hält besser. Darum fasst du deine Leitlinien am Ende deines selbst erstellten Erklärvideos nochmals zusammen:

„Kurzum: Magical Books steht für ein sinnliches Leseerlebnis. Das spiegelt sich auch in unserem Logo wider – dem aufgeschlagenen Buch mit den drei Sternen. Wir sind ein Unternehmen, das seine Mitarbeiter wertschätzt und zum aktiven Engagement einlädt. Wir setzen auf eine Marketingstrategie, die passend zu unseren Unternehmenswerten einen Hauch von Magie versprüht – sowohl in unseren Verkaufsfilialen als auch auf unserer Website.“

Schritt 8: Der „Call to Action“

Am besten beendest du dein Erklärvideo mit einer konkreten Handlungsaufforderung – dem Call to Action oder kurz CTA. Halte dich auch hier so kurz und klar wie möglich. Du kannst dein Publikum mit einer cleveren Pointe auf deine Website lenken, dich auf ein Produkt beziehen, deine Kontaktinformationen teilen oder jede beliebige andere Information verlinken. Der CTA sagt deinen Zuschauern, was sie als nächstes machen sollen. Z.B. so:

„Lust auf den Zauber von Magical Books? Besuchen Sie uns in einem unserer Geschäfte oder auf unserer Website!“

 

Lust, gleich loszulegen? Viel Spaß!

Dein Guide zur Personalisierung deiner Marketing-Kampagne

Die meisten Menschen kaufen heutzutage am liebsten bei Unternehmen, die ein personalisiertes Kauf- und Nutzererlebnis bieten. Eine personalisierte Marketingstrategie steigert nicht nur die Rücklaufquoten im E-Mail-Kontakt, sondern auch die Umsatzzahlen, das Unternehmenswachstum und die Kundenzufriedenheit. Hinter gutem Marketing steckt allerdings weitaus mehr, als deine Kunden mit dem Vornamen anzusprechen. Deine Werbemaßnahmen müssen sich auf der Grundlage detaillierter Nutzerdaten ganz gezielt an die Nutzer richten. Im Grunde dreht sich alles darum, ein klares Bild von den individuellen Bedürfnissen und Interessen der Menschen zu bekommen – und diese dann zu erfüllen.

Die Vorteile von personalisiertem Marketing

Eine personalisierte Marketing-Kampagne ist eine absolute Win-Win-Strategie. In der richtigen Ausführung gibt sie deinen Kunden das Gefühl, dass sich dein Unternehmen wirklich für sie interessiert. Der Rest ist dann ein Selbstläufer. Im Gegenzug bleiben dir deine Kunden treu und kommen mit mit höherer Wahrscheinlichkeit auch beim nächsten Mal zu dir, statt zur Konkurrenz zu gehen. Außerdem sammelst du bei der Personalisierung deines Marketings wertvolle Informationen zu deinen Kunden, mit denen du sie im Anschluss noch besser auf die Produkte aufmerksam machst, die sie wirklich interessieren. Vor allem Up-Selling und Cross-Selling leben davon, dass du deine Kunden kennst.

So sammelst du wertvolle Kundendaten für Marketing und Sales

Wie aber kommst du an die Informationen, mit denen du diesen Special-Interest-Content erstellst, deine Inhalte also so weit wie möglich personalisierst? Indem du detaillierte Daten darüber sammelst, wie sich Verbraucher im Netz verhalten, wonach sie suchen und was sie brauchen. Es gibt inzwischen diverse Techniken, mit denen du solche Informationen auslesen und Konsumentenverhalten erforschen kannst.

Achtung: Datenschutz ist für Unternehmen das A und O, vor allem durch die neue Datenschutzgrundverordnung der EU. Alles dazu erfährst du auch hier

1. Social-Media-Recherche

Social-Media-Plattformen sind wertvolle Informationsquellen, weil Nutzer ihre persönlichen Daten hier freiwillig mit der Community teilen. Demographische Daten wie Wohnort, Branche, Positionsbeschreibung oder Arbeitgeber können nützliche Einblicke in die Interessen und Kaufgewohnheiten einer Person geben. Manche geben auf ihren Nutzerprofilen auch persönliche Informationen wie ihren vollständigen Namen, eine Telefonnummer, E-Mail-Adressen sowie Freunde, Interessen, und beliebte Dinge und Orte an. Je mehr Daten du hast, desto zielgerichteter und personalisierter wird deine Marketingstrategie.

2. Stelle die richtigen Fragen

Lege im Vorhinein fest, welche Informationen du brauchst, um deine Marketingstrategie wie geplant personalisieren zu können. Sammle die Daten anschließend, indem du auf deiner Website und einzelnen Landing-Pages relevante Fragen stellst. Weitere nützliche Informationen erhältst du, indem du informelle Diskussionsformate oder Fokusgruppen initiierst, per E-Mail oder über deine Website Feedback einholst und Umfragen oder Fragebögen stellst. Achte in jedem Fall darauf, nicht zu viele Fragen auf einmal zu stellen und deinen Kunden zu versichern, dass du vertrauensvoll mit ihren Daten umgehst.

3. Verfolge die Nutzungsdaten deiner Website

Verfolge die Daten zur Nutzung deiner Website. So erfährst du, welche Informationen deine Besucher anklicken, aufrufen oder selbst angeben. Sammle wertvolle Informationen, indem du Webanalyse-Tools und Cookies verwendest und Browser- und Suchverläufe sowie IP-Adressen auswertest. Mithilfe solcher Nutzungsdaten findest du heraus, welche deiner E-Mails am häufigsten gelesen werden, um mit gezielten Angeboten nachzulegen. Weitere wertvolle Informationen sind die Anzahl der Website-Aufrufe, Registrierungs- und Login-Statistiken, Angaben zu den meistgesuchten und meistgekauften Produkten und dergleichen. So erfährst du, was deine Kunden auf deiner Website tun, um deine Strategie entsprechend anzupassen.

4. Untersuche die Transaktionsdaten

Auch Transaktionsdaten verraten dir wichtige Details über das Konsumverhalten deiner Kunden. Sie liefern zahlreiche aufschlussreiche Informationen: die Anzahl der über die Website getätigten Käufe, durchschnittliche Bestellwerte, die meistbesuchten und meistgekauften Produktkategorien, die Anzahl gekaufter Artikel und sogar Daten wie die Tageszeit, zu der die Menschen einkaufen. Auch die Online-Einkaufskörbe der Nutzer liefern wertvolle Daten: Welche Artikel befinden sich darin? Welche wurden entfernt? Welche befinden sich bislang nur auf der Wunschliste? Solche Daten sind perfekt, um diese Menschen mit weiteren, auf ihre Interessen zugeschnittenen Informationen zu adressieren.

Mit diesen Erkenntnissen wird dein Marketing besser funktionieren. Um das zu gewährleisten, passe am besten auch deine Art zu kommunizieren an. Mails sind oft das Mittel der Wahl – und da haben wir Tipps für dich!

Tipps für personalisierte E-Mails im Marketing

Marketing-E-Mails kommen dann am besten dann, wenn sie spürbar von einer real existierenden Person verfasst wurden, die den Empfänger persönlich anspricht. Wir haben ein paar Tipps für wirkungsvolle Inbound- und Outbound-Marketingstrategien zusammengestellt, die du gut für die Personalisierung deiner E-Mails anwenden kannst:

Lohnt sich der Aufwand für personalisiertes Marketing? 

Ja, denn moderne und bewusste Konsumenten distanzieren sich sofort von Werbung, die offensichtlich auf Masse aus ist. Die Mehrheit der Online-Kunden ärgert sich über Werbeanzeigen, die nichts mit ihren Interessen zu tun haben. Sie werden erst dann für eine Werbebotschaft empfänglich, wenn sie eine spürbar persönliche Note hat und ihre Bedürfnisse genau trifft.

Wie nutze ich Erklärvideos sinnvoll für personalisiertes Marketing?

Erklärvideos sind ein einfacher und schneller Weg, um effizient zu kommunizieren. Ein Erklärvideo sagt nicht nur mehr als 1000 Worte, der Kunde versteht instinktiv was deine Firma anbietet, eine Rücksendung klappt oder dein Produkt optimal funktioniert. Zudem passen Erklärvideos mit 2-3 Minuten Länge perfekt  zur Aufmerksamkeitsspanne der Nutzer. Deine Kunden können sie also gut verarbeiten und fühlen sich so bestens umsorgt. Die Inhalte des Videos baust du am besten auf den Erkenntnissen über deine Kunden auf. Dann wissen diese auch: Ah, da stehen Menschen dahinter, die die gleichen Fragen haben wie ich. Und die genau verstehen, was ich wirklich brauche hier. 

Wie personalisierst du das Ganze? Erstelle Erklärvideos für verschiedene Nutzertypen und Anwendungsfälle. So erhält dein Kunde direkt die richtigen Antwort im Erklärvideo und wird zudem rund um das Video personalisiert begleitet – Und du hast einen Stammkunden gewonnen!