Bereit für Videos in Stellenausschreibungen?

Unternehmen stehen heutzutage unter höherem Druck ihre offenen Stellen am Markt erfolgreich und nachhaltig zu vermitteln. Gute Arbeitskräfte gelten als  immer wichtiger und sind nicht leicht zu finden. Deshalb steigen die Ansprüche an die Arbeitsstelle und den Stellenausschreibungen. Dabei geht es nicht allein um die Spezifik des Berufs, sondern in steigendem Maße um die Arbeitsatmosphäre, Altersvorsorge  und die Work-Life-Balance. 

Wie bekommen Sie solche Soft Skills am besten vermittelt und wie integrieren sie diese in die Stellenausschreibung? 

Wie heben Sie sich von den zahlreichen anderen Stellenausschreibungen und Unternehmen ab? Gerade online gibt es ein Übermaß an Ausschreibungen und Jobsuchende verlieren leicht den Überblick. Nutzen Sie audiovisuelle Inhalte um Aufmerksamkeit zu generieren und aus der Masse heraus zu stechen.

Erklärvideos leisten hier Abhilfe. Lesen Sie selbst, was wichtig bei der Planung eines Videos für eine Stellenausschreibung ist, wo der Unterschied zum Recruiting-Video liegt  und was die Vorteile eines Videos anstatt einer textlichen Ausschreibung sind.

 

 

Videos für Stellenausscheibungen und Videos für Recruiting – wo ist der Unterschied?

Sowohl beim Recruiting-Video als auch bei dem Video für Stellenausschreibungen spielt die Beschreibung der Soft Skills des Unternehmens und der Nutzen des Videos für das Employer Branding eine Rolle. Dennoch gibt es einen entscheidenden Unterschied: Auch, wenn die Definitionsgrenzen schwammig sind, ist das Recruiting meist als allgemeinerer Begriff gemeint. Er schließt sowohl internes als auch externes Recruiting mit ein und setzt stark auf Employer Branding. Stellenausschreibungen sind als ein Teil oder eine Möglichkeit des Recruitings zu begreifen.

 

Das Recruiting-Video bewirbt das Unternehmen als Arbeitgeber und zeigt eine Vielfältigkeit von Arbeitsbereichen auf. Videos für Stellenausschreibungen gehen spezifischer auf eine konkrete Stelle. Dafür sind explizite Fakten zum Berufsbild neben der Firmenkultur und Arbeitsatmosphäre  wichtig. 

 

 

Was ist wichtig für die Erstellung von Videos für Stellenausschreibungen?

– Befragen Sie vor dem Schreiben des Skripts Ihre Mitarbeiter. Was schätzen sie am Unternehmen? Wie definieren Mitarbeiter aus dem Bereich der zu vergebenden Stelle den Arbeitsposten?

– Inhaltlich sollte die Video-Stellenausschreibung genauso konkret sein, wie ein Text:
   – Geben Sie eine detaillierte Vorstellung von den Verantwortlichkeiten und Aufgaben des Berufsbildes
   – Stellen Sie ebenfalls die Möglichkeiten der Stelle vor
   – Mit wem arbeitet die Person zusammen
   – Was sind die Vorteile, die das Unternehmen bietet

– Erklären Sie den Bewerbungsprozess im Video

– Lassen Sie die Zuschauer in Ihr Unternehmen eintauchen um einen authentischen Eindruck zu bekommen.

– Dies erreichen Sie beispielsweise durch eine Kamerafahrt durch Ihr Unternehmen oder Interviews mit Mitarbeitern. Animierte Videos können das ebenfalls aufnehmen und dazukommend das Corporate Design des Unternehmens übernehmen.

– Beschreiben Sie die Zeile des Unternehmens, seine Werte und wofür es steht.

– Nutzen Sie die Macht und Offenheit der Animation um den Zuschauern Identifikationsspielraum zu lassen. Kreieren Sie die Figuren in Ihrem Video mit Bedacht: Geben Sie genug Attribute um Identifikation zu ermöglichen und sie an ihr Gesuch anzupassen. Lassen Sie gleichzeitig genug offen und abstrakt um Identifikationsmechanismen nicht auszuschließen. Es ist eine Erwägung wert, verschiedene  Videos für Stellenausschreibungen mit unterschiedlichen Protagonisten anzubieten.

– Bleiben Sie ehrlich!  Die Jobbeschreibung muss realistisch sein, sonst enttäuschen Sie die neu eingestellten Kräfte und Sie müssen die Stellen erneut ausschreiben.

 

Die Top Gründe für Videos in Stellenausschreibungen

  1. Sie erreichen eine größere Aufmerksamkeit als textbasierte Stellenausschreibungen. So investieren die Suchenden auf der Plattform Ongig  im Durchschnitt 5,5 Minuten pro Video im Gegensatz zu 55 Sekunden pro Text für eine Stellenausschreibung. 
  2. Sie lassen sich mobil leichter konsumieren und sind unterhaltender.
  3. Sie sind online leicht zugänglich, können auf sämtlichen sozialen Plattformen integriert werden und sind teil- und like-bar. Menschen teilen lieber Bilder oder Videos anstatt Text.
  4. Audiovisuell können Sie ein intensiveres und authentischeres Bild Ihres Unternehmens erzählen.
  5. Videos verbinden Fakten durch Storytelling. So bleiben sie im Kopf. 

Dein Magic Quadrant Report – einfach und ansprechend kommuniziert!

Manchem gilt der Magic Quadrant als Goldstandard des Technologiemarkts. Die Visualisierungsmethode, soll den Fortschritt und die aktuelle Position von Unternehmen in einem bestimmten technologiebasierten Markt veranschaulichen, und Kunden so die Bewertung dieser Unternehmen erleichtern. Auch für Investoren ist der Magic Quadrant ein nützliches Werkzeug. Er kann ihnen bei der Einschätzung von Unternehmen helfen, ob diese sich für eine Investition eignen. Und auch für Unternehmen, die ihre Mitbewerber vergleichen möchten, ist ein Magic Quadrant von hohem Wert.

Jährlich veröffentlicht die Firma Gartner für jede IT-Branche einen Magic Quadrant sowie einen Sonderbericht. Um darin gelistet zu werden, müssen Unternehmen strenge Anforderungen erfüllen. Entscheidende Faktoren sind die “Fähigkeit zur Umsetzung” und die “Vollständigkeit der Vision”. Jeder Teil des Magic Quadrant befasst sich mit den verschiedenen Fähigkeiten und der Vision eines Unternehmens. Die vier Quadrate unterscheiden zwischen Niche Players, Visionären, Challengers und Leadern. Die Unternehmen werden von den Analysten auf die vier Quadranten verteilt. Das veranschaulicht auf einen Blick Stärken und Unterschiede zwischen Unternehmen.

 

Erkläre deinen Magic Quadrant Report mit einem Video

Der Magic Quadrant Report

Neben der Visualisierung ist vor allem der Bericht ein entscheidender Teil des Magic Quadrant. Während die Visualisierung des Magic Quadrant einen guten Überblick über die Anbieter in einem spezifischen Markt bietet, vermittelt der Bericht einen tieferen Einblick in die Produkte und Dienstleistungen der Unternehmen, indem er die Analyse des Magic Quadrant vertieft.

 

Hier sind ein paar Dinge, die du beachten solltest, wenn du eine Videoanalyse des Magic Quadrant mit mysimpleshow durchführst:

– Wenn du einen Anbieter auswählen möchtest, nutze den Magic Quadrant und den Research Report, um eine Vorauswahl für weitere Bewertungen zu treffen. Visualisiere dann deine Auswahl mit einem Erklärvideo, das die Anbieter vergleicht.

– Erstelle ein mysimpleshow-Video, das die Aufmerksamkeit auf die sogenannten „Planungsannahmen“ lenkt, die am Anfang des Berichts hervorgehoben werden. Diese Erwartungen und Prognosen für den Markt lassen sich gut als Video vorstellen.

– Stelle mit einem Erklärvideo des Abschnitts „Bewertungskriterien“ des Berichts die acht Kriterien vor, nach denen die Analysten jeden Anbieter bewerten. So verschaffst du deinen Kollegen einen guten Überblick, bevor sie eine Entscheidung über einen Lieferanten treffen.

– Analysiere den Bericht, indem du ein Erklärvideo über die Stärken und Schwächen einzelner Anbieter erstellst – etwa um es deinem Team zu zeigen, bevor es eine Entscheidung über einen IT-Anbieter trifft. Oder wie wäre es mit einem Erklärvideo, das Produkt- und Servicebewertungen vermittelt?

– Nach der Studie des Magic Quadrant und des Forschungsberichts, empfiehlt sich ein mysimpleshow-Video, um deinem Team einen tieferen Einblick in die Produkte und Dienstleistungen der Anbieter zu geben. Das Team kann so besser verstehen, welche Produkte und Dienstleistungen am besten zu den Bedürfnissen ihres Unternehmens passen.

 

 

Erkläre den Markt mit einem Video

Du kannst sowohl den Magic Quadranten, als auch den Bericht mithilfe von mysimpleshow-Videos erläutern. Egal, ob du Käufer und Verkäufer bist: mysimpleshow-Erklärvideos sind ein guter und einfacher Weg, die Situation des Markts im Rahmen ihrer Analyse des Magic Quadrant Berichts auf den Punkt zu bringen. Du kannst deine Videos mit Teammitgliedern teilen, um ihnen die Durcharbeitung des Berichts zu ersparen. So tragen deine Videos dazu bei, die Magic Quadranten besser zu verstehen und zu beleuchten.

 

Analysiere deine Mitbewerber mit einem Video

Der Magic Quadrant ein nützliches Instrument für Anbieter, die ihre Konkurrenz analysieren möchten. Als Unternehmen kannst du den Magic Quadrant Bericht aber auch benutzen, um dein eigenes Business weiter zu verbessern. Dabei solltest du Folgendes berücksichtigen:

Explaining Your Magic Quadrant Report Using Video

– Bevor du mit der Analyse jedes einzelnen Anbieter startest, definiere wer neu ist und wer in diesem Jahr nicht mehr im Magic Quadrant auftaucht. Vergleiche dazu jeden Quadranten mit denen vergangener Jahre, und finde so heraus, wer sich verbessert hat und wer auf der Strecke bleibt. Nutze ein mysimpleshow-Video, um deine Analysen der Bewegung am Markt zu veranschaulichen und wichtige Trends zu erklären.

– Untersuche den Abschnitt „Strategische Planungsannahmen“ im Magic Quadrant Bericht und stelle mit einem Video den Kontext deiner Analysen dar. Das Video hilft deinem Team eine Vorstellung zu bekommen, wie Analysten bei der Erstellung eines Magic Quadrant vorgehen. So sind du und dein Team besser darauf vorbereitet, um an der Konkurrenz vorbeizuziehen.

– Produziere ein Erklärvideo, und zeige auf, warum einige Anbieter Jahr für Jahr die Leader-Box erklimmen, warum manche Anbieter drastische Sprünge machen und warum es einige gar nicht erst in den Magic Quadranten schaffen. Entwickle dann eine eigene Videoanalyse, um für dein Unternehmen sinnvolle Entscheidungen treffen zu können.

– Dein Unternehmen ist im Quadranten gelistet? Nutze mysimpleshow um für dich und deine Kollegen zu analysieren, wo dein Unternehmen sich im Quadranten befindet, warum es dort ist und wie es sich entwickeln kann, um in den begehrten Abschnitt oben rechts zu gelangen.

 

Magic Quadranten und die zugehörigen Berichten bieten detaillierte Informationen zu jedem Sektor der Technologiebranche. Sie sind äußerst nützlich, denn sie dienen Unternehmen als Orientierung, mit welchen Anbietern sie eine Zusammenarbeit anstreben und wie ihre eigene Position auf dem Markt im Vergleich mit anderen Unternehmen aussieht. Dabei sind Magic Quadranten und ihre Berichte besonders hilfreich, wenn du ihnen durch Erklärvideos Leben einhauchst oder sie in Videoform auf konkrete Informationen hin analysierst. 

Was du noch unternehmen kannst, um dein Business durch Videos zu verbessern? Schau mal in diesen Beitrag.

Wie du effektives Erklären mit Design Thinking verknüpfst

Designer lösen komplexe Probleme und finden innovative Antworten. Design Thinking ist die Methode, zu denken wie ein Designer. Also, wie geht das und warum ist es auch für Nicht-Designer so nützlich?

Designer gehen gezielt auf die Bedürfnisse der Menschen ein indem sie sich in deren Situation einfühlen, bevor sie Objekte entwerfen. Dafür definieren sie zunächst das Problem, bevor sie mit der Suche nach einer Lösung beginnen, die den Anforderungen der Betroffenen entspricht.

Dieses Vorgehen unterstützt auch das effiziente Erklären. So kann Design Thinking dabei helfen, neue, effektivere Wege zu finden, um Themenfelder zu erklären und die Wirksamkeit der Erklärungen zu steigern. Denn eine effektive Erklärung involviert den Rezipienten und bemüht sich um dessen Verständnis. Das gilt überall, egal ob in einer Unterrichtssituation, einem Executive Meeting oder einer Produktpräsentation. Mit der Fähigkeit, effektiv zu erklären sorgst du dafür, dass deine Botschaft bei ihrer Zielgruppe ankommt.

 

 

Phasen des Design Thinking Prozesses

1. Empathie

Die erste Phase im Prozess des Design Thinking fokussiert das Einfühlungsvermögen. Dafür befragt der Designer die Betroffenen, um ein umfassendes Verständnis für das Problem zu bekommen. Er versucht ein ehrliches Verständnis aufzubauen und vermeidet es, Vorannahmen zu treffen und sammelt nüchtern und kommentarlos Perspektiven und Aussagen der Betroffenen.

Um gut erklären zu können, solltest du deine Zielgruppe gut kennen. Vermeide es, von deinem eigenen Vorwissen auf das deines Publikums zu schließen. Genau wie der Designer, der sich in das Thema einfühlt, muss sich auch der Erklärende in mögliche Schwierigkeiten seiner Zuschauer einfühlen. Passe die Erklärung an den Wissensstand deines Publikums an: Sie sollte weder zu komplex noch zu einfach sein.

2. Probleme definieren

In der zweiten Phase definiert der Designer das Problem und umgrenzt es so klar wie möglich. Dann beginnt er damit, erste Ideen und Lösungen zu entwerfen. Auch eine Erklärung lässt sich am besten finden, wenn das ihr zugrundeliegende Problem identifiziert wurde. Um die Verständnislücken oder Probleme deiner Zielgruppe zu erfahren, empfiehlt es sich, sie zu befragen. Dabei geht es nicht allein darum, was dein Publikum bereits weiß, sondern auch darum, was es darüber hinaus wissen muss.

 

3. Ideenfindung

In der dritten Phase geht es um das Finden von Ideen. Dafür kreiert der Designer so viele Lösungsansätze wie möglich. Dazu nutzt er Methoden der Ideenfindung wie Brainstorming, Mind-Mapping oder Rollenspiele. Die dabei gefundenen Ideen verfeinert er dann und grenzt sie hinsichtlich ihrer Machbarkeit ein.
Bezogen auf effektive Erklärungen gibt es eine Vielzahl von stärkenden Elementen, die du in der Ideenfindungsphase entwickeln kannst. Auch hier geht es wieder darum, den Weg zu finden, der am besten zu deiner Zielgruppe passt:
– Sprich dein Publikum mit Humor an und sorge für Unterhaltung!
– Die Anwendung von Storytelling weckt Interesse, unterstreicht die Bedeutung deines Erklärvideos und schafft Empathie.
– Analogien, Metaphern, Vergleiche und Bilder eignen sich dazu, Informationen gezielt zu verdeutlichen.
– Füge Zeichen, Infografiken, Videos oder Diagramme ein.

4. Prototyp

In der vierten Phase des Design Thinking stehen die Ideen und Entwürfe auf dem Prüfstand. Die Designer untersuchen ihre Lösungsansätze und versuchen, Einschränkungen oder Mängel zu identifizieren. Im Rahmen dieses Prozesses, erstellen sie erste Prototypen, und definieren die dafür zugrunde liegende Idee entweder als gut oder verwerfen sie, verbessern oder gestalten sie neu. Die Wirksamkeit von Erklärungen kann auf ähnliche Weise erforscht werden. Befrage dein Publikum, um zu testen, welcher Erklär-Stil sich für deine Zielgruppe am besten eignet. Aus der Befragung entsteht außerdem der Input, den du brauchst, um entscheidende Änderungen an deinem Erklärkonzept vorzunehmen.

 

5. Testen

Die fünfte Phase besteht aus Testläufen, die zusätzliche Erkenntnisse zur Verbesserung der Idee oder des Produkts liefern. Design Thinking verläuft nicht zwangsläufig linear. Umdenken, Neudefineiren und die wiederholte Ideenfindung gehören zum Prozess. Auch dein Erklärkonzept profitiert von einer Testphase. Das darin enthaltene, zu vermittelnde Wissen muss beurteilt werden, um festzustellen, ob das Erklärkonzept Erfolg haben kann. Nur wenn die Zielgruppe ausreichend berücksichtigt und involviert ist und ihre Verständnislücken geschlossen sind, ist die Erklärung effektiv. Wie Designer-Produkte lassen sich auch Erklärungen immer wieder aufpolieren und verbessern.

Der Sinn von Design Thinking liegt darin, Ergebnisse durch die frühe Analyse der Bedürfnisse der Zielgruppe zu verbessern. Das ist auch der Kern jeder guten Erklärung. Hat ein Designer das grundlegende Problem entschlüsselt, bietet er nicht sofort “die eine Lösung” an. Stattdessen sammelt er zunächst eine Vielzahl möglicher Lösungen und wiegt diese gegeneinander ab. Das lässt sich auch auf gute Erklärungen übertragen: Vergleiche die verschiedenen Wege, deine Inhalte zu erklären, um den zu finden, der die Bedürfnisse deiner Zielgruppe optimal erfüllt. Mit Design Thinking gestaltest du deine Erklärungen so, dass sie wirklich effektiv sind. Viel Spaß dabei!

Top-Tipps für Humor in Erklärvideos

Hinter dem Thema Humor in Erklärvideos steckt mehr, als man auf den ersten Blick erwarten würde. Humor kann ein gewöhnliches Erklärvideo in ein spannendes Erlebnis verwandeln, an das man sich gern erinnert. Denn was den Betrachter zum Lachen bringt, erhöht die Endorphinmenge in seinem Gehirn – er fühlt sich gut und entspannt. Diese Stimmung unterstützt die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen. Diesen Effekt erzeugt Humor allerdings nur, wenn du ihn richtig einsetzt.

 

Drei do’s und ein don’t:

 

ERSTENS: Spar dir alte Witze!

Der Gebrauch von Gags in Erklärvideos birgt einige Fallstricke… Auch Humor kann bei der falschen Anwendunge negative Effekte erzeugen! Wirf zum Beispiel nicht einfach willkürlich irgendeinen Witz ein, den du kürzlich gehört hast. Er kann fehl am Platz wirken und von deiner Kernbotschaft ablenken. Vielmehr muss der Humor für dein Erklärvideoskript zum Thema des Videos passen. Wenn es in deinem Erklärvideo um Finanzplanung geht, sollten sich die Witze auf Geld oder Finanzdienstleistungen beziehen, statt auf irgendein zufälliges Thema. Du findest keine passenden Witze? Dann lass diese Art von  Humor lieber weg, bevor dieser nutzlos oder gar schädlich wirkt.

ZWEITENS: Nutze humorvolle Geschichten.

Menschen erinnern sich besser an die Informationen deines Erklärvideos, wenn du dafür humorvolle Geschichten aus dem Leben nutzt. Ein Beispiel: Ein Experte für die Eigenschaften von Festkörpern nutzte folgendes alberne, aber amüsante Szenario für sein Erklärvideo: Ein Chemie-Nerd bereitet einen Heiratsantrag vor, der – wie sich zeigt – auf chemischen Prinzipien basiert. Der Chemie-Nerd überlegt, ob er seinem Partner einen Ring mit einem Diamanten oder mit Graphit schenken sollte – schließlich ist der eine kinetisch stabiler, der andere aber dafür thermodynamisch stabiler…! (Hier zeigt sich, dass der Humor des Videos nicht jeden, sondern hauptsächlich Wissenschaftler anspricht – denk also dran: Der Humor, den du  in deinem Erklärvideo einsetzt, muss die Zielgruppe ansprechen.) Humorvolle Geschichten binden die Zuschauer mit ein und fördern die Erinnerung an die Inhalte deines Erklärvideos. Nutze also amüsante Geschichten, die thematisch zu deinem Erklärvideo passen.

 

 

DRITTENS: Setze trockenen Humor ein.

Das Verwenden von trockenem Humor in deinem Erklärvideoskript ist zwar nicht ganz einfach, kann aber sehr effektiv sein. Trockener Humor funktioniert über einen Mangel an Emotionen. Wenn jemand in einer total lächerlichen Situation absolut keine Emotionen zeigt, kann das ziemlich lustig sein. So behauptete die Komikerin Elayne Boosler einmal trocken: „Ich war noch nie verheiratet, aber ich sage immer, dass ich geschieden bin, damit die Leute nicht glauben, dass etwas mit mir nicht stimmt.“ Das ist ein scheinbar ehrliches Statement mit emotionalem Inhalt, dass ohne emotionalen Ausdruck daherkommt – Ein gutes Beispiel für einen trockenen Gag. Trockener Humor wirkt nach Außen unbeabsichtigt. Möchtest du trockenen Humor in dein Erklärvideo integrieren? Dann lass deinen Hauptcharakter oder deinen Sprecher so handeln, dass sie  humorvolle Zeilen direkt und geradeheraus sprechen, mit möglichst wenig Gefühl in der Stimme. Als wäre das Gesagte in den Augen der Figur überhaupt nicht lustig, sondern todernst.

VIERTENS: Nutze absurde Übertreibungen.

Integriere unrealistische Überspitzungen in das Skript deines Erklärvideos, etwa in Form der Figuren oder durch eine skurrile Situation. Das macht Skripte ansprechend und interessant. Unrealistische Übertreibungen werden normalerweise als solche verstanden und nicht zu ernst genommen. Deshalb wirken sie humorvoll und letztendlich involvierend. Wenn du beispielsweise die Lösung eines konkreten Problems erklären möchtest, überspitze das Problem so stark, dass es lustig wird. Erkläre dann, wie das Problem mit Leichtigkeit gelöst wird und du hast einen einfachen Gag erzeugt. Überspitzungen müssen, wie jede andere Form von Humor, zu dem passen, was du in deinem  Erklärvideo rüberbringen möchtest. Um deinen Zuschauern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, musst du die übertriebene Situation direkt mit dem Thema verknüpfen.

Humor ist ein wichtiges Werkzeug bei der Erstellung von ansprechenden Erklärvideos und besitzt eine ganze Reihe von Vorteilen. Lachen verringert Angst und Schmerz, senkt den Blutdruck und stimuliert die Freisetzung von Endorphinen. Ist ein Erklärvideo wirklich unterhaltsam, kann es also eine gewöhnliche Erklärung erheblich aufwerten. Insbesondere wenn das Thema komplex oder langweilig ist, sorgst du mit einem Hauch von Humor dafür, dass die Erklärung lebendig und spannend wird. Und jetzt leg los und verwandel dein nächstes Erklärvideo mit Humor in ein fesselndes und kurzweiliges Erlebnis! 

Die Kommerzialisierung von KI

Alles begann mit der Cloud: Cloud Computing wurde standardisiert und günstiger – und ist heute eine gängige Technologie, die immer mehr Anbieter zur Verfügung stellen. Durch diese Vernetzung von Daten und Quellen, wurden die Grundlagen für den Siegeszug der Künstlichen Intelligenz gelegt. Heutzutage ist die  Kommerzialisierung der künstlichen Intelligenz, besser bekannt als KI oder AI (Artificial Intelligence), in vollem Gange.

 

Die Kommerzialisierung der KI

KI taucht immer mal wieder nahezu unbemerkt im täglichen Leben auf und wird zukünftig in unserem Alltag einen immer relevanteren Anteil einnehmen. Durchbrüche in der Entwicklung des maschinellen Lernens tragen stark zur Kommerzialisierung der KI bei. Darüber hinaus vereinfachen die Einführung von Cloud Computing und deutlich bessere Algorithmen den Zugang zu massiver Rechenleistung und großen Datenmengen. So hat die KI im Alltag längst Einzug gehalten. Hier sind einige Beispiele.

 

Verarbeitung der Natürlichen Sprache

Die maschinelle Verarbeitung natürlicher Sprache ist mittlerweile eine Massentechnologie. Maschinen erkennen dabei die natürliche Sprache des Menschen und verstehen die dahinter stehenden Inhalte. Noch vor wenigen Jahren war das ausschließlich wenigen Spitzenverdienern und Forschungseinrichtungen vorbehalten.

KI Kommunikation

Nun kann auch der gewöhnliche Verbraucher die Vorteile dieser Technologie genießen: Frag Dein Bankkonto nach Deinem Kontostand. Bitte Apples Siri, Dich zu erinnern. Lass Dir von Microsofts Cortana Ratschläge geben. Oder fordere Informationen von Google Voice Search oder Amazons Alexa an. All das ermöglicht die Kommerzialisierung der KI.

 

Computer Vision

KI untersucht

Ein weiterer wichtiger Treiber für die Kommerzialisierung von KI  ist ‘Computer Vision’, eine Form der Mustererkennung. KI ermöglicht es Maschinen Bild- und Foto-Inhalte zu erkennen und zu verstehen, während daraus resultierende große Datenmengen wiederum das so genannte ‘Deep Learning’ ermöglichen. Auch das treibt die Kommerzialisierung von KI weiter voran. So ist etwa ein Algorithmus vorstellbar, der Gemälde betrachtet, ihren Stil interpretiert und im Stil des Künstlers ein neues Werk erschafft. Du könntest also einen Van Gogh besitzen, ohne dass Van Gogh das Gemälde je berührt hätte! Oder stell Dir eine Technologie vor, die bestimmte Personen oder Objekte in einem Foto identifiziert, um dem Konsumenten andere passende Bilder vorzuschlagen, die er benötigt. Diese Art der Personenerkennung in Bildern, die bis vor kurzem noch eine absolute Neuheit war, ist nun fast trivial – Facebook und Google Photos nutzen diese Technologie bereits seit einigen Jahren. So kannst du etwa ein Foto in Google Photos hochladen und mit einem Klick weitere Bilder der abgebildeten Personen finden!

 

KI wird allgegenwärtig

 

Durch die Verbesserung der KI-Algorithmen und die immer größere Menge an verarbeitbaren Daten, wird KI künftig in vielen weiteren Anwendungsbereichen zugänglich sein. Eine entscheidende Rolle hinsichtlich der Kommerzialisierung von künstlicher Intelligenz spielt dabei Cloud Computing. Unternehmen müssen dabei gar nicht selbst über eigene Technologien oder enorme Rechenleistung verfügen, sondern können Cloud Technologien zum Beispiel von Amazon, Google oder Microsoft nutzen.  

Cloud

Dank Cloud Computing stehen Daten jederzeit zur Verfügung. Je mehr Daten zur Verfügung stehen, desto nutzungsorientierter wird Künstliche Intelligenz. Big Player wie Facebook, Google, Microsoft, IBM und einige mehr bieten komplexe Lösungen für benutzerfreundliche APIs (Programmierschnittstellen). Kleinere Unternehmen können diese Infrastruktur als Service nutzen, um eigene Algorithmen und Services auszuführen. Diese Entwicklung ermöglicht Start-ups, das Potential zu nutzen, ohne selbst die Infrastruktur eines Großunternehmens aufbauen zu müssen. Später können sie ihre Errungenschaften an Big Player weiterverkaufen, was diese wiederum voran bringt. Daher kommt es, dass wir eine Menge kleiner Unternehmen sehen, die Services und Produkte in einem Maß und einer Qualität anbieten können, das vor wenigen Jahren noch unerreichbar erschien.

KI Speicher und Engine

Ein stetiger Prozess

Wenn sich noch vor sieben Jahren ein kleines Unternehmen mit der Entwicklung eines intelligenten Chat-Bot-Systems befasste, musste das Unternehmen ein ganzes Custom Stack System auffahren. Zwar war das durchaus möglich, aber kompliziert und teuer. Deshalb war es für kleine Unternehmen – ganz zu schweigen von Einzelpersonen – alles andere als einfach, das Angebot Künstlicher Intelligenz zu nutzen. Die bekannten Big Players (wie Facebook, IBM, Amazon, Microsoft und Google), die über die erforderlichen Mittel zur Entwicklung der KI verfügten, haben AI zugänglicher gemacht. Neben großen Verbesserungen bei den Algorithmen verfügen die KI-Systeme dieser IT-Unternehmen über Zugriff auf riesige Datenmengen – eine Grundbedingung für eine leistungsstarke Datenverarbeitung. So ist es heute keine Frage der technologischen Bedingungen mehr, ob ein Unternehmen mit den KI-Systemen arbeiten kann, sondern eher eine Frage der Offenheit der Unternehmen gegenüber neuen Techniken und der Fortbildung der Mitarbeiter.

KI Konstruieren

KI-Systeme werden in dem Maß intelligenter, indem sie mit Daten gefüttert werden! Bis vor kurzem war „künstliche Intelligenz“ noch ein Begriff aus dem akademischen Umfeld. Die Kommerzialisierung der KI bringt die KI-Systeme jedoch zu uns nach Hause und macht AI zu etwas Alltäglichem. Schon jetzt gibt es eine Vielzahl von KI-Diensten, die wir für selbstverständlich halten. KI wird zunehmend zur Ware und der Umgang mit ihr wird für Verbraucher ganz natürlich!

So erstellst du ein erstklassiges B2B Erklärvideo

Was du für ein erstklassiges B2B Erklärvideo brauchst

Video-Content spielt im Marketing eine immer wichtigere Rolle. Immer mehr Unternehmen binden clevere und kurzweilige Clips in ihre Kommunikationsstrategie ein. Auch im B2B Bereich haben die Werbespezialisten längst das gewaltige Potenzial des Formats erkannt. Sie wissen, dass Kennzahlen wie die Conversion Rate mit einem einzigen Video durch die Decke schießen können. Denn obwohl es im B2B Bereich um die Kommunikation mit professionellen Organisationen geht, sind die Zielpersonen auch nur Menschen. Und Menschen sind empfänglich für die Magie guter Videos und gut erzählter Geschichten. Mit einem spannenden, interessanten B2B Erklärvideo schleust du sie ganz natürlich durch deinen Marketing-Funnel. Wir erklären dir, wie du das machst und was du dafür brauchst.

 

Definiere den Zweck deines Videos

Erstklassige Erklärvideos haben eine klare Funktion. Um wirklich erfolgreich zu sein, brauchst du den passenden Content für die verschiedenen Abschnitte deines Marketing-Funnels. Überlege dir also von vornherein genau, was du mit deinem B2B Erklärvideo erreichen willst. Möchtest du Aufmerksamkeit erregen bzw. die Awareness steigern (Top Funnel)? Vertrauen aufbauen (Mid Funnel)? Oder Leads generieren und die Conversion steigern (End Funnel)? Sobald du dir darüber im Klaren bist, kannst du entscheiden, welche Art von Erklärvideo du erstellen willst.

 

Biete hohe QualitätB2B-Erklärvideo mit Qualität

Der erste Eindruck zählt. Darum muss dein Video professionell und hochwertig wirken. Unprofessionelle Videos schaffen es viel seltener, die Aufmerksamkeit der User zu erregen. Das bedeutet mögliche Verluste für dein Produkt oder deine Dienstleistung. Erstklassige B2B Erklärvideos müssen daher in jeder Phase der Entstehung – vom Skript bis zum Schnitt der finalen Fassung – durch und durch professionell gemacht sein.

 

Halte dich kurz und präzise

B2B-Erklärvideo auf den PunktIn der Kürze liegt die Würze. Menschen haben wenig Zeit, und Unternehmer noch weniger. Erstelle daher möglichst kurze und knackige Videos von maximal zwei Minuten Länge. Ideal sind 90 Sekunden. Wenn du mehr zu sagen hast, erstelle eine Serie von kurzen Videos. Analysiere, welche Themen für deine Zielgruppe interessant sind oder detaillierter erklärt werden müssen. Fasse die wichtigsten Aspekte dann in kurzen Videos zusammen. So erstellst du eine Reihe von Videos, deren Content direkt auf die Bedürfnisse und Realität deiner potenziellen Kunden und Partner zugeschnitten ist. Im Idealfall helfen ihnen deine Videos, ihre Fragen oder Probleme schnell und effizient zu lösen – eine weitere wichtige Eigenschaft eines erstklassigen B2B Erklärvideos.

 

Baue Vertrauen auf

Wichtig: Ein hochwertiges B2B Erklärvideo ist kein klassischer Sales-Pitch. Versuche also besser, deinen Kunden Insider-Einblicke in deine Arbeit zu geben. So schaffst du das Vertrauen, das zur Grundlage eurer Zusammenarbeit wird. Du gibst ihnen das Gefühl, einen Blick hinter die Kulissen zu erhaschen und einen Moment lang Teil deines Teams zu sein. Das erreichst du zum Beispiel, indem du deine Narrative zwanglos und locker – und trotzdem informativ und spannend gestaltest. Du kannst deine Zuschauer in einer virtuellen Tour durch deine Büros oder Produktionsstätten führen, einen Mitarbeiter bei seiner Arbeit begleiten oder einfach in einem Erklärvideo darstellen, wie dein Unternehmen genau arbeitet. All das schafft wertvolles Vertrauen und weckt das Verlangen, Teil deines Projekts zu sein und dein Produkt oder deine Dienstleistung zu kaufen. Je offener und nahbarer du erklärst, wofür du und dein Unternehmen steht, desto sicherer fühlen sich deine Kunden. Das macht dich sympathisch – und Lust auf mehr.

 

Habe Mut zum Humor

B2B-Erklärvideo druc Humor aufpeppenErstklassige B2B Erklärvideos haben oft auch einen humorvollen Unterton. Das heißt nicht, dass dein Video von vorne bis hinten mit Pointen gespickt sein muss. Aber trau dich, witzig oder augenzwinkernd zu sein. Zeige mit charmanter Ironie, dass du dich selbst nicht zu ernst nimmst, oder formuliere typische Schwierigkeiten und Stolpersteine in leichter Sprache. Brich‘ mit der typischen Selbstdarstellung der meisten Unternehmen und übertreibe ganz bewusst, wie viele Probleme dein Produkt oder Service lösen wird. Ein selbstironischer Umgang mit deiner Unique Selling Proposition hebt dich automatisch aus der Masse hervor und gibt deinen Kunden Anknüpfungspunkte, um sich mit dir und deinem Unternehmen zu identifizieren. Humor erhöht außerdem die Wahrscheinlichkeit, dass dein Video in den sozialen Medien geteilt wird, sodass du ganz nebenbei noch deine Reichweite steigerst.

 

 

Sprich Gefühle an

Fühlen mit dem B2B-ErklärvideoEin hochkarätiges B2B Erklärvideo springt sofort ins Auge. Es sorgt für ein hohes Engagement und motiviert die Empfänger mit konkreten CTAs zum Handeln. Auch du kannst dein Video so wirkungsvoll gestalten, indem du starke Emotionen wie Freude, Überraschung, Wut oder Trauer in deine Geschichte einbindest. Gefühle wie diese rühren an den Empfindungen der Menschen. Sie erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass deine Zielgruppe das Video teilt und postet. Erstelle zum Beispiel ein Erklärvideo, in dem du ein Thema beschreibst, für das dein Unternehmen mit Leidenschaft brennt. Lass deine Kunden wissen, dass ihr euch für einen guten Zweck einsetzt oder gemeinnützige Projekte unterstützt. Je stärker die Produkte und Dienstleistungen deines Unternehmen dazu beitragen, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen, desto mehr Gehör findet deine Botschaft. Und desto stärker können sich deine Kunden persönlich und emotional mit deinem Produkt oder Service identifizieren.

 

Biete Lösungen an

Ein erstklassiges B2B Erklärvideo formuliert ein Problem, für das es unmittelbar danach eine Lösung bietet. Diese Lösungsorientierung sorgt dafür, dass sich User und Kunden für den Content deines Videos interessieren. Sie kennen das Problem womöglich aus ihrem eigenen Alltag und wollen wissen, wie du ihnen helfen kannst. Oder sie erfahren von einem bislang unbekannten Problem und sind neugierig, wie es gelösen werden kann. Ein B2B Video ist um ein vielfaches effektiver und überzeugender als reiner Text. Am wirkungsvollsten baust du den Weg von der Lösung zum Problem in eine Geschichte ein: Du beginnst mit einem Problem, das deine Kunden kennen. Dann löst du den Konflikt auf, indem du zeigst, wie dein Produkt oder Service das Problem behebt. Deine Zuschauer werden sich mit dem Kunden in deinem Video identifizieren und automatisch darüber nachdenken, wie dein Unternehmen auch ihnen helfen könnte.

B2B-Erklärvideo für MarketingVideos sind ein wirkungsvolles Marketing-Tool. Die meisten B2B Kunden sehen sich Videos an, weil sie sich Orientierung für ihre eigenen Kaufentscheidungen erhoffen. Darum konzentrieren sich erstklassige B2B Videos nicht ausschließlich auf Tutorials und Videoanleitungen. Sie können unterhaltsamen Content über das Unternehmen, sein Team, sein Produkt oder seinen Service und sogar über seine Kunden enthalten. Was auch immer du für Content erstellst: Sei kurz und knackig und lege größten Wert auf eine brillante Umsetzung. Erkläre deinen Kunden, was dein Unternehmen zu bieten hat. Peppe das ganze hier und da mit charmantem Humor auf und sprich die Sinne und Gefühle der Menschen an, damit sich deine Message so einprägsam wie möglich in ihr Gedächtnis einschreibt.

 

Lust, gleich loszulegen? Viel Spaß!

An diesen 9 Symptomen erkennst du, dass deine Online-Schulungen deine Mitarbeiter überfordern

Die Vorteile von Online-Schulungen in Unternehmen sind offensichtlich. Aber könnte es womöglich sein, dass du deine Mitarbeiter mit zu viel Input überforderst? Dieser Artikel beschreibt 9 teils überraschende Symptome, an denen du die kognitive Überlastung deiner Angestellten erkennst. 

So erkennst du kognitive Überlastung durch Online-Schulungen

Das menschliche Gehirn kann nur eine bestimmte Menge an Informationen erfassen, bevor sich unerwünschte Nebenwirkungen einstellen. Sie halten uns im Beruf davon ab, aufgenommenes Wissen zu verarbeiten und unsere Fähigkeiten zu erweitern. Kurzum: Kognitive Überforderung ist Gift für die Stimmung im Team und die Rentabilität deiner Weiterbildungsprogramme. Aber woran erkennst du, dass du eine Grenze erreicht hast und den Content deiner Online-Schulungen verdaulicher portionieren musst? Hier kommen 9 glasklare Signale dafür, dass deine Mitarbeiter kurz vor einem Kabelbrand stehen.

1. Deine Mitarbeiter vergessen bereits Gelerntes

Unser Gehirn hat nur begrenzten Speicherplatz für neue Informationen. Und auch unser Gedächtnis muss konstant aufgefrischt werden, damit die Erinnerungen intakt bleiben. Kognitive Überlastung kann dazu führen, dass Menschen sogar grundlegende Konzepte oder kürzlich erworbenes Wissen vergessen. Deine Mitarbeiter erinnern sich plötzlich nur noch schwer an alle Schritte bestimmter Arbeitsprozesse oder einfache Abläufe? Dann wird es Zeit, dass du sie entlastest und neues Wissen verdaulicher aufbereitest.

2. Deine Mitarbeiter wenden neues Wissen nicht in realen Kontexten an

Prozesse im Kopf vor Überlastung bei Online-Schulungen

In der Hoffnung, dass irgendwas hängen bleibt, bombardierst du deine Mitarbeiter mit neuen Informationen. Und stellst am Ende fest, dass sie all die tollen Ideen nicht am Arbeitsplatz anwenden können. Sie haben vielleicht die Theorie verstanden. Die damit verbundenen Konzepte bekommen sie dennoch nicht im Arbeitsalltag umgesetzt. Das liegt daran, dass es für eine solche Anwendung Reflexion und Metadenken braucht. Um Wissen praktisch anzuwenden und damit Probleme zu lösen, müssen sie die Materie wirklich durchdrungen haben. Das klappt aber nicht, wenn sie konstant überlastet sind.

 

3. Deine Mitarbeiter leiden unter Stress und Angstzuständen

zusätzlicher Stress durch Online-Schulungen

Anstrengende und stressige Phasen sind heute in vielen Jobs normal. Kognitive Überlastung ist jedoch zusätzlicher Ballast, der am Arbeitsplatz zu Stress und Angstzuständen führen kann. In solchen Fällen ist der Zustand des betroffenen Mitarbeiters dann oft nicht an einem offensichtlichen Grund festzumachen, wie zum Beispiel einem Konflikt mit einem Kollegen. Die kognitive Überlastung führt zu negativen Gefühlen, die die Produktivität und Arbeitsleistung beeinträchtigen. Diese Person fühlt sich dann mental so stark unter Druck gesetzt, dass die Erschöpfung auch ihre Emotionen in Mitleidenschaft zieht.

 

 

4. Deine Mitarbeiter halten sich nicht an Leit- und Richtlinien

Du hast in den letzten Online-Schulungen alle Richtlinien zum Thema Compliance abgedeckt, aber deine Mitarbeiter riskieren durch Regelverstöße trotzdem, dass das Image deines Unternehmens Schaden nimmt? Oder sie riskieren gar ernstzunehmende Sanktionen? Das kann an zwei unterschiedlichen Folgen kognitiver Überlastung liegen. Erstens können sie sich aufgrund der Informationsflut der letzten Zeit vielleicht einfach nicht mehr an die Leitlinien erinnern. Ein weiterer Grund könnte sein, dass sie ohne genügend Zeit für Reflexion kein Gefühl für die Relevanz der Unternehmensrichtlinien entwickeln konnten. Stelle deinen Mitarbeitern daher unbedingt kurze und verständliche Content-Einheiten zur Verfügung, mit denen du ihre Erinnerung auffrischst und die praktische Relevanz der Inhalte unterstreichst. Mache ihnen klar, wie fehlende Compliance ihrer Job-Performance und dem Unternehmen als Ganzes schadet.

5. Es kommt zu Spannungen unter Kollegen

schlechtes Wetter im Arbeitsklima bei Überlastung durch online-Schulungen

Die Arbeitsatmosphäre unter deinen Mitarbeitern war noch nie so angespannt? Die Kollegen diskutieren ständig und Konflikte gehören inzwischen zur Tagesordnung? Dann kann es sein, dass sie kognitiv überlastet sind. Der Frust und der Stress der überfordernden Online-Schulungen kommt hier zum Vorschein und ist mittelfristig eine ernsthafte Gefahr für deinen Umsatz. Dazu kommt, dass sie ohne effektive Schulungsmaßnahmen kein Gefühl für die Bedeutung einer gesunden Team-Dynamik bekommen. Steuere dem entgegen, indem du soziale und kollaborative Online-Trainings anbietest, die den Teamgeist, Respekt und gegenseitiges Verständnis fördern. Dann sind sie bald wieder in der Lage, Probleme gemeinsam zu lösen und komplexe Aufgaben in greifbare, realisierbare Schritte zu zerlegen.

6. Ihr Selbstvertrauen geht spürbar zurück

Wenn Online-Schulungen deine Mitarbeiter überfordern, kann der Frust dazu führen, dass ihr Selbstvertrauen leidet. Besonders im Bezug auf Aufgaben und Verantwortungsbereiche im Unternehmen. Sie fühlen sich nicht mehr in der Lage, die nötigen Informationen und Fähigkeiten zu erlernen, die sie brauchen, um Probleme und Situationen erfolgreich zu lösen. Dadurch ziehen sie sich immer weiter in ihre Komfortzone zurück und verpassen wertvolle Gelegenheiten, sich weiter zu entwickeln. Ein Symptom dafür ist, dass einzelne Mitarbeiter ihren Kollegen bei der Verteilung anspruchsvoller Aufgaben immer häufiger auch dann den Vortritt lassen, wenn zusätzliche Anerkennung oder eine Beförderung winken.

7. Deine Mitarbeiter sind nicht mehr entscheidungsfähig

Effektive Online-Schulungen vermitteln Mitarbeitern die Kompetenzen, die sie brauchen, um ihre Ziele zu erreichen und ihr volles Potenzial zu entfalten. Wenn die kognitive Überlastung aber die Aufnahme dieser Fähigkeiten behindert, sind sie nicht mehr für ihre Aufgaben gewappnet.

Mitarbeiterin kann keine Entscheidungen treffen wegen Überlastung bei online-Schulungen

Das führt dazu, dass sie keine eigenständigen Entscheidungen mehr treffen und Probleme nur noch mit der Hilfe ihrer Kollegen oder Vorgesetzten lösen.

Richtungspfeile wegen Überlastung bei online-Schulungen

 Die Problemlösungsstrategien, die sie sich angeeignet haben, gehen zunehmend durch die Vergessenskurve verloren. Oder sie haben das relevante Wissen von vornherein nicht aus der Informationsflut herauslesen können. So können sie neue Gedanken nicht mehr mit bereits vorhandenen mentalen Schemata verknüpfen. Das beeinträchtigt sowohl ihre Entscheidungsfähigkeit als auch ihr professionelles Grundwissen.

8. Ihre Partizipationswerte sinken

Dies ist das am einfachsten quantifizierbare Symptom kognitiver Überlastung durch Online-Training. Dein Lern-Management-System ermittelt gewaltige Mengen von Daten, mit denen du von Werten zur Mitarbeiterbeurteilung bis zu den Zufriedenheitswerten deiner Angestellten alles nachvollziehen kannst. Nutze diese Statistiken auch, um die Beteiligung deiner Mitarbeiter an den Online-Schulungen zu verfolgen und Bereiche für Verbesserungen auszuloten. Niedrige Partizipationswerte sprechen für ein generell geringes Interesse oder die ersten kognitiven Verschleißerscheinungen. Mitarbeiter sind nicht in der Lage, nur solange aktiv an Online-Schulungen teilzunehmen, wie es ihre Konzentration zulässt, und dann präventiv abzuschalten. Sie lassen sich weiter torpedieren, bis sich ihr Gehirn aus Selbstschutz ablenkt oder völlig ausklinkt.

9. Deine Mitarbeiter können sich nicht konzentrieren

Deine Mitarbeiter sind nicht in der Lage, sich auf ihre aktuelle Aufgabe zu konzentrieren oder ihrer Verantwortung nachzukommen? Sie wirken auch dann zerstreut, wenn ihre Aufmerksamkeit nicht von sichtbaren externen Einflüssen beansprucht wird? Dann gibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit eine innerliche, mentale Blockade wie eine Überlastung durch zu viel Information, die ihre synaptischen Schaltkreise kurzschließt. Ihr Arbeitsspeicher ist so überladen, dass sie die Daten weder verarbeiten noch auf ihrer Festplatte speichern können.

Unterhaltungen zu Arbeit zu online-Schulungen

Hast du eines oder mehrere dieser Symptome bei deinen Mitarbeitern beobachtet? Manche Folgen kognitiver Überlastung wie hoher Stress und emotionales Chaos sind von außen nur schwer zu erkennen. Andere, wie offensichtliche Verstöße gegen offizielle Unternehmensrichtlinien fallen dagegen direkt ins Auge. Etabliere eine offene und respektvolle Kommunikationskultur und bitte deine Mitarbeiter regelmäßig um ehrliches Feedback. Das hilft dir, solche Entwicklungen früh genug zu erkennen.

Willst du mehr über die mentalen Belastungsgrenzen deiner Mitarbeiter lernen? In dem Artikel Cognitive Limitations Of Adult Learners In eLearning: 6 Factors To Consider erfährst du alles über die kognitiven Grenzen erwachsener Lerner. Nutze dieses Wissen, um den Wissenserhalt deiner Schulungen zu verbessern und kognitiver Überlastung vorzubeugen.

 

Autor Christopher Pappas ist Gründer des Netzwerks eLearning Industry, der größten Online-Community für Menschen, die professionell im Bereich E-Learning tätig sind. Er hat einen MBA und einen MEd (Learning Design) an der Bowling Green State University und ist außerdem E-Learning-Blogger, Edu-Techpreneur, E-Learning-Analyst, Redner und Social-Media-Addict.

 

Wie du ein schnittiges Skript für dein Erklärvideo schreibst

Das Märchen von Fakten und Storys 

Es war einmal ein Fakt. Der Fakt war wirklich wichtig, und hätte einer Menge Menschen das Leben erleichtern können. Das Problem war nur, dass sich keiner für ihn interessierte. Und weil niemand den traurigen kleinen Fakt beachten wollte, blieb seine Botschaft ungehört. 

Zur selben Zeit stellte sich eine schöne und strahlende Story die großen Sinnfragen des Lebens. Klar war sie unterhaltsam und brachte die Leute bei jedem Auftritt zu Jubelschreien und Standing Ovations, aber hinterher vergaßen die meisten schon nach kurzer Zeit, dass es sie gegeben hatte und worum es ihr ging.

Eine Fee beobachtete all das Leid: das Scheitern des traurigen kleinen Fakts und das Gefühl der Bedeutungslosigkeit der schönen aber innerlich leeren Story. Da entschloss sich die Fee, die beiden zusammenzubringen.

Der Fakt sollte der Story Halt geben – etwas, was die Leute zu neuen Erkenntnissen und zum Nachdenken bringen sollte. Die Story wiederum sollte dem Fakt Bedeutung verleihen – Gefühle, die nicht nur den Geist der Menschen ansprechen, sondern sie im Herzen berühren würden. Zusammen waren Fakt und Story so glücklich, dass sie von diesem Tag an schlichtweg unzertrennlich waren.

Fee mit Geschichte und Fakt

Was dieses Märchen für dich und deine Message bedeutet

Das kleine „Märchen“ erzählt die Geschichte zweier Dinge, die zusammen das Rückgrat eines guten Erklärvideos bilden: Fakten und Story. Erst durch die Kombination dieser beiden Elemente bleibt deine Botschaft deinem Publikum auch lange nach dem Ansehen deines Videos im Gedächtnis.

Um deinen Zuschauern eine Story zu erzählen, die sie wirklich interessiert, musst du deine Zielgruppe kennen. Was mögen die Leute, wovor graust es ihnen und vor allem: mit welchen Herausforderungen haben sie zu kämpfen? Ist deine Message womöglich eine Lösung für eines ihrer Probleme? Erzähle die Geschichte davon, wie deine Botschaft ihr Leben erleichtert und mach deine Zuschauer zu den Protagonisten.

 

Ein Beispiel

Angenommen du willst die Mitarbeiter deines Unternehmens über bevorstehende Change Management-Maßnahmen informieren. Finde heraus, welche Vorteile die Veränderungen deinen Mitarbeitern bringen und richte den Fokus deines Videos auf diese Vorzüge. Mach deine Angestellten zu den Protagonisten der Story.

Stell dir vor, einer deiner Mitarbeiter namens Paul hat kürzlich von dem neuen Change-Programm erfahren. Nun fragt er sich, was die Maßnahmen für ihn persönlich bedeuten und ob sich etwas an seiner Arbeit ändern wird. Ja, die Dinge werden sich ändern, aber ganz klar zum Besseren! Er wird die Änderungen akzeptieren und mit tragen müssen, dafür werden sie ihm langfristig deutliche Vorteile bringen. Paul ist erleichtert, weil er weiß, was er zu erwarten hat und freut sich jetzt sogar auf die bevorstehenden Veränderungen.

Was heißt das konkret für dein Skript? Die konkreten Maßnahmen des Change-Programms liefern die Fakten, die Sorgen und Gefühle deines Mitarbeiters Paul den Stoff deiner Story. Wenn beide Hand in Hand gehen, wird sich dein Publikum direkt angesprochen fühlen und emotional auf dein Video reagieren.

(Kleiner Hinweis am Rande: In unserer Einführung zum Verfassen emotionaler Texte erfährst du mehr darüber, wie du mit wenigen Worten große Gefühle hervorrufen kannst.)

Verzweifelter mensch vor Weg

Damit hast du dein Rohmaterial beisammen… jetzt brauchst du eine Struktur

Ein gutes Erklärvideo funktioniert wie ein klassisches Theaterstück in der pyramidalen Struktur aus drei Akten. Der erste Akt ist die Exposition, in der du deine Charaktere und ihre aktuelle Situation vorstellst. Am Ende dieser Einführung zeichnet sich plötzlich eine Veränderung ab. Deine Charaktere werden vor ein Problem gestellt, mit etwas Unerwartetem konfrontiert, durchleben eine Phase der Veränderung oder lernen ein neues Produkt kennen.

Im zweiten Akt, dem Höhepunkt deiner Story, dreht sich alles um die Frage, wie deine Charaktere diese Herausforderung meistern und im Idealfall von diesem „Wendepunkt“ profitieren. Erkläre, wie deine Lösung das Leben deiner Protagonisten zum Positiven verändern wird und was genau sie zu erwarten haben. Hier hast du die Chance, deine Botschaft oder dein Produkt von seiner strahlendsten Seite zu präsentieren.

Den Schluss bildet die Lösung, dein dritter und letzter Akt. Deine Protagonisten werden sich der Bedeutung ihrer Erfahrungen bewusst und haben jetzt eine andere Sicht auf die Dinge. Sie haben die Vorzüge deines Produkts erkannt und sind zufrieden. Ganz im Sinne des guten alten Happy Ends á la „und wenn sie nicht gestorben sind…“.

Wer ein gutes Skript für sein Erklärvideo schreiben will, muss also ein paar Regeln beachten. Was einfach klingt kann durchaus zur Herausforderung werden, aber wir sind da, wenn du Hilfe brauchst. Für die meisten und gängigsten Themen bietet mysimpleshow bereits eine große Auswahl passender Storylines. Am besten du probierst es selbst aus!